Kopfschmerzen

Jeder hat schon einmal unter Kopfschmerzen gelitten und weiß, wie quälend es sein kann. In unserer heutigen Zeit sind wir alle Stress unterworfen, der immer wieder zu Kopfschmerzen führen kann, das gilt für Handwerker gleichermaßen wie für Kopfarbeiter. Besonders schlimm wird es aber dann, wenn die Geräusche von Akkuschrauber oder Stichsäge Schmerzen auslösen. Wer sich am Wochenende gemütlich auf dem Balkon in seinen Sessel aus Rattan legen möchte, wird die Lärmbelästigung als besonders störend empfinden. Aber auch diejenigen, die selbst als Heimwerker mit dem Werkzeug arbeiten, werden unter Umständen beim Hantieren mit dem Akkuschrauber bereits stechende Schmerzen empfinden. In leichten Fällen hilft dann oft ein einfaches Schmerzmittel, sollte jedoch der Kopfschmerz häufiger auftreten und schon bei geringer Lärmbelästigung auftreten, ist der Gang zum Arzt unvermeidlich.

Bei Kopfschmerzen, die durch Lärm verursacht werden, ist es wichtig, Ruhepausen zu bekommen, in denen konzentrierte Stille herrscht. Für diejenigen, die in der Stadt wohnen und durch Straßenverkehr dauerhafte Hintergrundgeräusche nicht vermeiden können, ist es dann von Vorteil, Orte aufzusuchen, wo Entspannung möglich ist. Das kann ein Besuch im Zoo sein, ein langer Spaziergang im Wald oder auch ein Besuch in einer Sauna. Wer häufig unter Kopfschmerzen leidet, sollte durch eine ärztliche Untersuchung ausschließen lassen, dass es sich um einen Verspannung oder Fehlstellung der Wirbelsäule handelt. In solchen Fällen helfen Massagen und Physiotherapie. Kopfschmerzen, die durch Lärm verursacht werden, können sich jedoch dauerhaft zu einer Krankheit entwickeln. Die Empfindlichkeit gegen Lärm führt zu Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Angstzuständen und in schweren Fällen sogar bis zur Depression. Die Betroffenen warten förmlich auf das nächste Geräusch, um sich dann in die Empfindlichkeit zu steigern. Dem sollte vorgebeugt werden.

Wer sich in dem Teufelskreis aus Empfindlichkeit gegen Lärm und darauf folgenden Kopfschmerzen befindet, wird nach und nach soziale Kontakte meiden, die Kommunikation mit anderen Menschen einschränken und schließlich vereinsamen, weil irgendwann selbst normale Tagesgeräusche zum sofortigen Einsetzen der Kopfschmerzen führen. Besser ist es zu lernen, die tagtäglich vorkommenden Geräusche zu ignorieren und mit ihnen zu leben. Gegen den Straßenlärm kann man nichts unternehmen, doch er kann abgemildert werden, indem zum Beispiel Fenster eingebaut werden, die einen Lärmschutz besitzen. Nicht jeder hat die Möglichkeit aus der lauten Stadt aufs Land zu ziehen, dem stehen häufig berufliche oder persönliche Gründe entgegen. Es kann aber schon von Nutzen sein, wenn man etwas gegen den Lärm unternimmt, selbst wenn es sich dabei um kleine Maßnahmen handelt. Wer durch Trittschall vom Nachbarn gestört wird, kann mit dem Nachbarn gemeinsam vielleicht eine Lösung finden, indem ein zusätzlicher Teppich auf den Boden gelegt wird.

Dauerhafter Lärm verursacht aber auch bei weniger empfindlichen Menschen Kopfschmerzen, und diese Schmerzen können schleichend zum Dauerzustand werden. Zuerst ist es nur ein gelegentlich auftretender dumpfer Schmerz, der nach ein oder zwei Tabletten wieder vergeht. Doch mit der Zeit nehmen die Attacken zu, und wenn dann noch ein Heimwerker mit einer Stichsäge sein Material zuschneidet, werden die Schmerzen schier unerträglich. Bei vielen Betroffenen ist jedoch auch der Zustand der absoluten Stille nicht auszuhalten, sie benötigen geringe, möglichst gleichmäßige, monotone Hintergrundgeräusche. In solchen Fällen kann es helfen, mit Kopfhörern den Geräuschen einer DVD zu lauschen, die mit Vogelzwitschern, Wasserrauschen oder anderen natürlich vorkommenden Geräuschen Ruhe und Entspannung in die geplagten Gedanken bringt.

Wer häufig Kopfschmerzen durch Lärm bekommt, sollte also versuchen, sich selbst zu trainieren. Eine ruhige entspannte Stunde in einem Schaukelstuhl aus Rattan kann dabei helfen. Die gleichmäßige beruhigende Bewegung und ein leiser dauerhafter Geräuschpegel ohne Spitzen helfen bei der Entspannung. Das Ausschließen von Lärm durch Ohrenstopfen oder die Überlagerung durch entspannende Klänge sind ebenfalls eine gute Möglichkeit dazu. Niemand kann heutzutage Lärm völlig ausschließen, wir leben in einer hektischen lauten Zeit. Doch aus den Stunden der ruhigen Entspannung sollte Kraft geschöpft werden, um den nächsten Lärmattacken durch Flugzeuge, Autos, Züge oder andere Störungen etwas gelassener entgegenzutreten.